Orgasmus ABC

Orgasmus ABC

Orgasmus hin- Orgasmus her!

Und was ist er wirklich?

Die Landschaft der Recherchen über den weiblichen Orgasmus ist karg. Das wissenschaftliche Interesse ebenso. Eines wird in den letzten Jahren jedoch immer klarer. Der weibliche Orgasmus, im Vergleich zum männlichen, ist sehr komplex und hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Stress, Organsposition, Beckenbodenschwäche oder Verspannungen, Narbengewebe, Hormonstatus sind u.a. an der „Orgasmuskapazität“ beteiligt.

Doch über die Hauptverantwortliche, die Klitoris, weiss man noch heute zu wenig, um den weiblichen Orgasmus zu verstehen.  Was jedoch feststeht, die Klitoris ist nicht so wie sie noch immer in Fachbücher und in den Medien dargestellt wird. Und den G-Spot gibt es auch soweit nicht. 

Es gibt nicht einen Typ von Orgasmus. Es gibt auch nicht drei oder zehn. Es gibt wahrscheinlich genauso viel Orgasmusarten wie es Frauen gibt.

Um einen Orgasmus wahrnehmen zu können, passieren zahlreiche physiologische, hormonelle, neurologische und chemische Prozesse mit unserem Körper.

Das Gehirn entwickelt während dem Orgasmus eine genauso hohe Gehirnaktivität wie bei einem neurologischen Anfall (z.B. Epilepsie)!
Dabei wird auch die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr  (sehr) stark erhöht.

Also bitte – her mit dem Orgasmus!

Aber wie?

Was ist die Klitoris? / Wozu brauche ich sie?

Die Klitoris ist ein  Schwellkörper, der aus zwei Schenkeln besteht, die sich an der Vorderseite der Vulva  vereinigen. Ein kleiner Teil der Klitoris (Kitzler)  ist von außen sichtbar.  Die Klitoris ist das Organ, welches zum Grossteil den Orgasmus der Frau bewirkt. 

Die Klitoris bildet bildet mit der  Harnröhre, der dem Vorhof der Scheide und den großen und kleinen Schamlippen die Vulva.

Wie hat ein gesunder Beckenboden Einfluss auf meinen Orgasmus?

Während des Orgasmus kommt es zu Kontraktionen der Gebärmutter und des Beckenbodens. Ist dieser fit, dann ist eine gute Durchblutung gewährleistet und dies unterstützt die lokale Wahrnehmung sowie alle physiologischen Reaktionen, die für den Orgasmus notwendig sind!

Wie habe ich einen Einfluss auf meinen Orgasmus?

Pilates, Yoga, Meditation, Fitness – vieles hat in gewisser Weise Einfluss auf unseren Orgasmus. Ein gesunder Beckenboden  spielt eine grosse Rolle.

Beckenbodenkräftigung hat dann einen Einfluss auf die sexuelle Wahrnehmung wenn eine Beckenbodenschwäche vorhanden ist. Noch heute ist die Kegelübung die beste Übung um den Beckenboden zu kräftigen.

Ist der Beckenboden jedoch verspannt, sollte man die Kräftigung vermeiden. 

Unter Botschafterinnen findest Du Therapeutinnen, die deinen Beckenboden beurteilen können und Dich anleiten können, die Kegelübungen korrekt  und effizient aus zu üben.

Im Alltag ist Elvie Dein bester Trainingscoach! (Siehe Empfehlungen)

 

Was tun, wenn beim Geschlechtsverkehr Schmerzen enstehen? 

Ursachen für Schmerzen bei Sex:
  • Narben nach Eingriffen, Geburten
  • Veränderungen der Position von Gebärmutter, Blase, Darm nach Eingriffen oder Geburten
  • Beckenbodenverspannungen aufgrund von Sport, Geburt, Senkung
  • Verklebungen im Beckenraum aufgrund von Entzündungen  oder Eingriffen
Was tun?

Speziell ausgebildete Physiotherapeutinnen und Osteopathinnen (Siehe Empfehlungen) können mit internen Techniken Verspannungen lösen und somit die Schmerzquelle beseitigen.

In der Sektion Tipps & Tricks findest Du auch Vorschläge, die Dir helfen könnten!

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